{"id":391,"date":"2025-09-29T01:14:47","date_gmt":"2025-09-28T23:14:47","guid":{"rendered":"https:\/\/moviebox.ch\/cms\/?p=391"},"modified":"2025-11-20T15:41:23","modified_gmt":"2025-11-20T14:41:23","slug":"ueber-10000-schweizer-filme-im-archiv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/filminfo.ch\/cms\/ueber-10000-schweizer-filme-im-archiv\/","title":{"rendered":"\u00dcber 10&#8217;000 Schweizer Filme im Archiv"},"content":{"rendered":"<h1>Ein paar Beispiele aus der Sammlung<\/h1>\n<p>Vor einigen Tagen erreichte ich die &#171;Schallmauer&#187; von 10&#8217;000 Beitr\u00e4gen. Dieser Meilenstein wurde nicht einfach so &#171;vollbracht&#187;, vielmehr steckt viel (Klein-)Arbeit dahinter. Als Lohn dieser M\u00fche resultiert eine Sammlung, die so mittlerweile (wohl) einmalig sein d\u00fcrfte. Nachfolgend m\u00f6chte ich einige Beispiele aus der Sammlung anf\u00fchren, um aufzuzeigen, wie schnell in dieser Zeit Filme in Vergessenheit geraten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_397\" aria-describedby=\"caption-attachment-397\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-397 size-large\" src=\"https:\/\/moviebox.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/stirb-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/stirb-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/stirb-300x169.jpg 300w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/stirb-768x432.jpg 768w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/stirb-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/stirb.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-397\" class=\"wp-caption-text\">Der Duft der grossen weiten Welt, Mario Cortesi, 1981. Ob der Duft des Schweizer Films auch in die grosse, weite Welt ragt?<\/figcaption><\/figure>\n<h2 data-testid=\"hero__pageTitle\">Das M\u00e4dchen vom \u00c4nziloch (86 Min, 2017)<\/h2>\n<p>Die Luzerner Regisseurin Alice Schmid (Die Kinder vom Napf) realisierte 2017 quasi einen Nachfolgefilm. Die Hauptdarstellerin Laura Larissa R\u00f6\u00f6sli ist 13, spielt eine 12-j\u00e4hrige, welche das \u00c4nziloch &#171;erforschen&#187; will.<\/p>\n<p>Nun ist es so, dass ich den Film bislang gar nicht in der Gesamtl\u00e4nge gesehen habe. Diese Problematik ergibt sich daraus, dass bei \u00fcber 10&#8217;000 Filmen bei aktuell ca. 7750 Stunden ich \u00fcber 320 Tage nonstop am Bildschirm kleben m\u00fcsste, um alle Filme anzusehen. Bei ca. 1 bis 2 Filmen pro Tag erg\u00e4ben sich plus\/minus 8 Jahre.<\/p>\n<p>In diesem Sinne gebe ich gerne zu, nicht alle Filme in meinem Archiv in Gesamtl\u00e4nge &#171;visiert&#187; zu haben. Es darf aber auch angef\u00fchrt werden, dass ich bei gewissen Filmen (z.B. Mad Heidi oder Missen-Massaker) schlicht und einfach auch keine Lust habe, mir dies anzutun. Trotzdem geh\u00f6ren z.B. beide genannten Filme zum Schweizer Filmschaffen bzw. d\u00fcrfen in einer Filmsammlung nicht fehlen.<\/p>\n<p>Bei &#171;Das M\u00e4dchen vom \u00c4nziloch&#187; bin ich im Zwiespalt. Wuchtige Bilder laden ein. Auf der anderen Seite erscheint mir die Hauptdarstellerin in diesen Bildern etwas gar verloren und auch der &#171;beigezogene&#187; Landdienst-Bub aus der Stadt erscheint von der Handlung her jetzt nicht zwingend. Weiter ist die Anlage, dass Laura (im Film) ein Einzelkind ist, eher unwahrscheinlich (im echten Leben sind es drei \u00e4ltere Br\u00fcder).<\/p>\n<figure id=\"attachment_393\" aria-describedby=\"caption-attachment-393\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-393 size-medium\" src=\"https:\/\/moviebox.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/aenziloch-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/aenziloch-300x169.jpg 300w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/aenziloch-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/aenziloch-768x432.jpg 768w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/aenziloch-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/aenziloch.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-393\" class=\"wp-caption-text\">Laura Larissa R\u00f6\u00f6sli am Apfel-Computer, Product Placement oder unwahrscheinlicher Zufall?<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ebenso f\u00e4llt auf, dass sie sehr oft vor einem Apfel-Computer sitzt. Nun sind die Preise dieser Marke gehoben. Wenig wahrscheinlich, dass ausgerechnet eine als im einfachen Leben dargestellte Bauernfamilie mit (gelinde gesagt) Computern im oberen Segment unterwegs ist. An sich ist dies Product Placement pur, nur ist es (im Abspann) nicht angef\u00fchrt. Alles nur Zufall?<\/p>\n<p>Der Film versucht die Balance zwischen Dokumentarfilm und Fiktion. Um diese Frage abschliessend zu beantworten, m\u00fcsste ich dem Werk eine integrale Chance geben. Ob es dazu kommt, wir werden sehen. Das M\u00e4dchen vom \u00c4nziloch geh\u00f6rt aber zweifelsfrei in die Sammlung, auch wenn die l\u00e4ndliche Schweiz nicht in all ihren Facetten gelungen pr\u00e4sentiert wird.<\/p>\n<h2 class=\"sc-cb6a22b2-0 hhjNQy baseAlt\" data-testid=\"hero__pageTitle\"><span class=\"hero__primary-text\" data-testid=\"hero__primary-text\">Alles eis Ding (64 Min, <\/span><span style=\"font-family: book antiqua, palatino, serif;\">2011)<\/span><\/h2>\n<p>Der von Anita Blumer realisierte Film besticht durch seine Schlichtheit. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein Haus bzw. ihre Bewohner\/innen. Sechs Schwestern leben zusammen mit ihrer Grossmutter unter einem Dach. Die Finanzlage ist knapp, ein vermietetes Zimmer soll Abhilfe bei den Kosten bringen. Zentral, quasi den Film \u00fcberragend spielt Stephanie Glaser die Grossmutter.<\/p>\n<figure id=\"attachment_392\" aria-describedby=\"caption-attachment-392\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-392 size-medium\" src=\"https:\/\/moviebox.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/alleseisding-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/alleseisding-300x169.jpg 300w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/alleseisding-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/alleseisding-768x432.jpg 768w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/alleseisding-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/alleseisding.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-392\" class=\"wp-caption-text\">Stephanie Glaser nicht nur fit im Altersturnen, sondern unglaublich pr\u00e4sent im ganzen Film.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Und damit w\u00e4ren wir auch gleich bei der Urkraft des Filmes. Im Zusammenspiel zwischen einer Grand-Dame des Schweizer Kinos und jungen (eher unbekannten) Schauspieler\/innen entsteht eine sehr nat\u00fcrliche und wuchtige Spielfreude wie selten in einem Schweizer Spielfilm. Mag sein, dass das Ende des Filmes recht vorhersehbar ist, trotzdem bietet der Film auf gut einer Stunde sowohl sehr viel Situationskomik wie auch (\u00fcberzeugende) besinnliche Szenen. Es w\u00e4re f\u00fcr einmal kein Drama gewesen, wenn der Film die &#171;\u00fcbliche&#187; Spielfilmzeit von 90 Minuten ausgesch\u00f6pft h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Alleine, dem ist nicht so und so bleibt das Ende nach gut einer Stunde wohl etwas gar abrupt. Vielleicht liegt darin aber auch gerade das Kalk\u00fcl. Da das Ende des Filmes vorhersehbar ist, w\u00e4re es &#171;fatal&#187;, die Zuschauer\/innen ordentlich lange &#171;warten&#187; zu lassen. Wie gesagt, dem ist nicht so, und so bietet der Film einen sehr guten Filmgenuss von der ersten bis zur letzten Minute. &#171;Alles eis Ding&#187; findet sich aktuell bei einigen Streaming-Anbietern, nicht aber bei PlaySuisse. Die DVD ist &#171;vergriffen&#187;, findet sich aber in der Zentralbibliothek Z\u00fcrich.<\/p>\n<h2>Jakob Tuggener &#8211; Die Uerikon-Bauma-Bahn (6 Min, 1946)<\/h2>\n<p>Jakob Tuggener (1904-1988) ist prim\u00e4r als Fotograf bekannt, der es von der bescheidenen Schweiz aus bis in das New Yorker Museum of Modern Art &#171;schaffte&#187;. Tuggener realisierte aber auch etwa 20 (unvertonte) Filme. Die Mehrheit dieser ist in einer DVD-Edition aus dem Jahre 2017 &#8249;Jakob Tuggener &#8211; Filme&#8250; zusammengestellt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_399\" aria-describedby=\"caption-attachment-399\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-399 size-medium\" src=\"https:\/\/moviebox.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/uerikonbauma-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/uerikonbauma-300x169.jpg 300w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/uerikonbauma-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/uerikonbauma-768x432.jpg 768w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/uerikonbauma-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/uerikonbauma.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-399\" class=\"wp-caption-text\">Kleiner Dok-Film von Jakob Tuggener zur Uerikon-Bauma-Bahn<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nun ist Jakob Tuggener ein Wegbereiter der Dokumentar- und Strassenfotografie. Zu seinen Lebzeiten konnte er eher nicht von seiner Arbeit leben, prim\u00e4r war ihm dies m\u00f6glich, weil seine Ehefrauen in den verschiedenen Lebensphasen (sprich nacheinander!) f\u00fcr den Unterhalt sorgten.<\/p>\n<p>Die in der Sammlung zusammengestellten Filme zeigen ein weites Spektrum einer (im Vergleich zur Fotografie) bescheidenen filmischen Arbeit. Hier vorstellen m\u00f6chte ich ein kleines Werk \u00fcber die Uerikon-Bauma-Bahn aus dem Jahre 1946. Dabei gef\u00e4llt nicht nur die \u00c4sthetik im Kurzfilm, sondern es ist (nach meinem Wissen) eine der sehr seltenen raren Aufnahmen dieser Bahn zu Betriebszeiten (Einstellung im Jahre 1948) \u00fcberhaupt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_400\" aria-describedby=\"caption-attachment-400\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-400 size-medium\" src=\"https:\/\/moviebox.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/tuggener1_B1_t01-00.00.57.291-300x169.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/tuggener1_B1_t01-00.00.57.291-300x169.jpeg 300w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/tuggener1_B1_t01-00.00.57.291-768x432.jpeg 768w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/tuggener1_B1_t01-00.00.57.291.jpeg 853w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-400\" class=\"wp-caption-text\">Tuggener, Flugshow 1937: NS-Fahne in D\u00fcbendorf<\/figcaption><\/figure>\n<p>Jakob Tuggener dokumentierte weiter z.B. das internationale Flugmeeting in D\u00fcbendorf aus dem Jahre 1937. Darin findet sich wiederholt die Hakenkreuz-Fahne direkt neben der Schweizer-Flagge und jener von Grossbritannien. Dies einfach als kleine Anmerkung. Jakob Tuggener hat neben klassischen Dokumentarfilmen auch ein paar experimentelle Filme realisiert, z.B. &#171;Die Seem\u00fchle&#187; (1946) sowie &#171;Die Muse&#187; (1957). Das Schweizer Fernsehen sendet zudem (fast) regelm\u00e4ssig (alle paar Jahre) Beitr\u00e4ge \u00fcber Jakob Tuggener. Alleine, die Quellen lassen sich nur &#171;schwer&#187; auftreiben, die DVD-Edition von <span dir=\"auto\">Martin Gasser<\/span> kam dem 2017 nach (zu finden in der Zentralbibliothek Z\u00fcrich).<\/p>\n<h2>Serien Schweizer Fernsehen (Peppino)<\/h2>\n<p>Die Serien &#171;Ein Fall f\u00fcr M\u00e4nndli&#187; (1973), &#171;Die Direktorin&#187; (1985), &#171;Motel&#187; (1984), &#171;L\u00fcthi &amp; Blanc&#187; (1999) und viele andere finden sich bereits seit l\u00e4ngerer Zeit in meinem Archiv. Neu hinzugekommen in den letzten Tagen\/Wochen sind die Serien &#171;Edelmais &amp; Co&#187; (2011), &#171;Ralph und die Dinosaurier&#187; (2024), &#171;Fertig lustig&#187; (2002), &#171;Mysteri\u00f6se Schweiz&#187; (2021), &#171;Sch\u00f6ni Ussichte&#187; (2007), &#171;Flamingo&#187; (2004), &#171;Der Weg zur Gegenwart&#187; (1986), &#171;Doppelleben&#187; (2019), &#171;Seitentriebe&#187; (2019), &#171;10&#187; alias &#171;Pokerrunde&#187; (2010), &#171;Assholdies&#187; (2025), &#171;Michael Strogoff&#187; (1976), &#171;Die schwarzen Br\u00fcder&#187; (1984), &#171;Zwei Jahre Ferien &#8211; Piraten des Pazifik&#187; (1974) sowie &#171;Peppino&#187; (1984).<\/p>\n<p>Die hier angef\u00fchrte Liste ist nicht vollst\u00e4ndig. \u00dcber die <strong><a href=\"https:\/\/moviebox.ch\/perl\/avclient\/index.pl?host=localhost&amp;db=archivista&amp;uid=chmovie&amp;pwd=moviech&amp;redirect=1\">Online-Recherche kann bei Land nach &#171;CH&#187; und bei Genre mit &#171;Serien&#187; die komplette Liste<\/a><\/strong> abgerufen werden. Die Sparte &#8249;Serien&#8250; mit Bezug zur Schweiz umfasst aktuell immerhin ca. 1700 Beitr\u00e4ge. Einige davon finden sich auf SRFPlay, andere liessen sich \u00fcber Youtube &#8249;eruieren&#8250;. Speziell kurz vorstellen m\u00f6chte ich Peppino aus dem Jahre 1984.<\/p>\n<p>Diese achtteilige Mini-Serie wurde nach einer Romanvorlage von Eveline Hasler von Mario Cortesi realisiert. Dieser ist zwar prim\u00e4r Journalist und Verleger (TeleBienne). In seiner bisherigen Laufbahn realisierte er aber zahlreiche Filme. Am bekanntesten d\u00fcrfte wohl der Anti-Raucher-Film &#8249;Der Duft der grossen weiten Welt&#8250; aus dem Jahre 1981 sein. Wie stark der Gegendruck durch die Tabak-Lobby war, l\u00e4sst sich nicht erurieren. Auf jeden Fall zeigt der Film aber die gesundheitlichen Folgen auf, welche ein (zu) h\u00e4ufiger Konsum von Tabakwaren mitbringt, mit drastischen Bildern \u00fcberdies.<\/p>\n<figure id=\"attachment_394\" aria-describedby=\"caption-attachment-394\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-394 size-medium\" src=\"https:\/\/moviebox.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/peppino-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/peppino-300x169.jpg 300w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/peppino-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/peppino-768x432.jpg 768w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/peppino-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/filminfo.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/peppino.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-394\" class=\"wp-caption-text\">Eine Kinderserie mit Untertiteln vermittelt Fremde \u00fcber Schnell-Lsen am Flimmerkasten.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zur\u00fcck zu Peppino. Bis vor einigen Tagen kannte ich diese Serie nicht. 1984 war ich f\u00fcr Kinder- bzw. Jugendserien bereits zu alt und von Eveline Hasler ist mir prim\u00e4r &#8249;Die letzte Hexe&#8250; in Erinnerung.<\/p>\n<p>Bei Peppino geht es um die Geschichte eines Kindes, das aus einer Gastarbeiterfamilie sich in der Schweiz integrieren muss. Dabei hat (gem\u00e4ss Film) niemand auf das Spaghetti-Kind gewartet. Bei einer Durchsicht einzelner Folgen f\u00e4llt auf, dass bei jenen Teilen, welche in Italien spielen, die Schauspieler\/innen italienisch sprechen (eingeblendet werden deutsche Untertitel). Dies ist f\u00fcr eine Kinder-Serie einigermassen erstaunlich. Wahrscheinlich sollte damit wohl vermittelt werden, dass jede\/r in einer Fremdsprache recht verloren ist.<\/p>\n<p>Mario Cortesi realisierte Dutzende von Filmen. Aufgrund Peppino habe ich eine Recherche im Web gestartet und so einige seiner (besten) Werke gefunden. Einzig seine Fr\u00fchzeit mit Filmen wie &#171;Das Ger\u00fccht&#187; (1963) oder &#171;Geh mit der Zeit!&#187; (1964) konnte ich bislang nicht erschliessen.<\/p>\n<p>Mit diesen drei Beispielen hoffe ich aufgezeigt zu haben, wie vielf\u00e4ltig und spannend, aber auch wie &#171;vergesslich&#187; die Schweizer Filmlandschaft ist. In diesem Sinne darf meine Sammlung gerne als Bollwerk gegen das Vergessen gesehen werden.<\/p>\n<p><em>P.S. Die Bilder entstammen alle den entsprechenden Film-Produktionen in diesem Beitrag. Sie werden hier im Sinne des Zitierungsrechtes verwendet. Eine anderweitige Verwendung ist ausgeschlossen. In diesem Sinne d\u00fcrfen die Bilder auch nicht ab dieser Homepage kopiert werden<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein paar Beispiele aus der Sammlung Vor einigen Tagen erreichte ich die &#171;Schallmauer&#187; von 10&#8217;000 Beitr\u00e4gen. 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